Allgemeine Geschäftsbedingungen

Allgemeine Geschäftsbedingungen
der Fotografin Melanie Suntrup, Franz-Fischer-Weg 19, 45139 Essen (nachfolgend: „Fotograf“ oder „Melle-Fotografie)

§ 1 Geltung / Allgemeines
(1) Die nachfolgenden AGB gelten für alle von Melle-Fotografie durchgeführten Aufträge, Angebote, Lieferungen und Leistungen. Gegenüber Unternehmern im Sinne des §14 BGB gelten die AGB unabhängig von einem gesonderten Hinweis im Einzelfall auch für alle zukünftigen Rechtsgeschäfte.
(2) Die AGB dienen der Regelung und Klarstellung einiger Inhalte des Auftragsverhältnisses, welches sich im Übrigen nach dem Inhalt des einzelnen Auftrages bestimmt. Angebote gehen den AGB im Zweifel vor.
(3) Änderungen oder Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Textform und müssen als solche ausdrücklich vom Fotografen akzeptiert werden. Die Vertragsparteien sind sich einig, dass ausschließlich die vorliegenden AGB des Fotografen gelten. Etwaige Geschäftsbedingungen des Auftraggebers finden keine Anwendung.
(4) „Fotografien“ im Sinne dieser AGB sind alle von dem Fotografen hergestellten Produkte, gleich in welcher technischen Form oder in welchem Medium sie erstellt wurden oder vorliegen (Papierbilder, Bilder auf Leinwand, Bilder in digitalisierter Form auf CD/DVD oder sonstigen Speichermedien, Dia-Positive, Negative usw.). Der Auftraggeber erkennt an, dass es sich bei dem von dem Fotografen gelieferten Bildmaterial um urheberrechtlich geschützte Lichtbildwerke im Sinne von § 2 Abs.1 Ziff.5 Urheberrechtsgesetz handelt.
(5) Der Fotograf ist, soweit durch den Auftraggeber keine ausdrücklichen Weisungen hinsichtlich der Gestaltung der Fotos gegeben wurden, bezüglich der Bildauffassung sowie der künstlerisch - technischen Gestaltung frei („Gestaltungsfreiheit“). Diesbezügliche Reklamationen sind ausgeschlossen.
(6) Der Fotograf ist berechtigt, den Auftrag durch einen anderen professionellen Fotografen ausführen zu lassen. Dies erfolgt insbesondere soweit eine persönliche Verhinderung des Fotografen ohne Verschulden des Fotografen eintritt.

§ 2 Nutzungs- und Urheberrecht
(1) Dem Fotografen steht das ausschließliche Urheberrecht an allen im Rahmen des jeweiligen Auftrages gefertigten Fotos zu. Urheberrechte sind nicht übertragbar.
(2) Der Fotograf überträgt jeweils ein einfaches Nutzungsrecht an den Fotos auf den Auftraggeber für den vertraglich vorgesehenen Zweck, welcher in der Regel der persönliche Genuss der angefertigten Fotografien ist. Dieses Nutzungsrecht berechtigt zu einer privaten und nicht-kommerziellen Nutzung. Dies schließt eine Nutzung in Social Media ein, wobei jedoch im Rahmen der öffentlichen Zugänglichmachung der Fotos im Internet stets der Name der Fotografin als Urheberin anzugeben ist.
(3) Jede Veränderung, Weiterbearbeitung (z.B. durch Foto-Composing, Montage oder durch elektronische Hilfsmittel zur Erstellung eines neuen urheberrechtlich geschützten Werkes) der gelieferten Fotos bedarf der ausdrücklichen Genehmigung durch den Fotografen. Selbiges gilt für die Weitergabe von Nutzungsrechten an Dritte, welche dem Auftraggeber grundsätzlich nicht gestattet ist.
(3) Eine kommerzielle/ gewerbliche Nutzung der Lichtbildwerke im Nachhinein - gleich welcher Form vorliegend - durch den Auftraggeber selbst oder durch Dritte kann nur mit vorhergehender schriftlicher Zustimmung des Fotografen erfolgen. Dies gilt auch für Bilddateien, welche durch den Auftraggeber oder durch Dritte digital oder anderweitig verändert bzw. verfremdet wurden. Diese weitergehende Nutzung ist dem Fotografen angemessen nach vorheriger Absprache zu vergüten und wird separat in Rechnung gestellt.
(4) Die zu übertragenden Nutzungsrechte gehen erst nach vollständiger Bezahlung des vereinbarten Honorars in Form von digitalem Download, Foto-DVD, USB-Stick oder wie sonst vereinbart über.
(5) Erteilt der Fotograf die Genehmigung zu einer Verwertung der Fotos, so kann er verlangen, als Urheber des Lichtbildes genannt zu werden. Macht er von diesem Recht Gebrauch, so berechtigt die Verletzung des Rechts auf Namensnennung den Fotografen zum Schadensersatz.
(6) Der Auftraggeber erhält ausschließlich bearbeitetes Bildmaterial hochauflösend im Format JPG. Im Rahmen des Einzelshootings (Basicshooting, Newbornshooting, Cake-Smash-Shooting) trifft der Fotograf eine Vorauswahl des Bildmaterials. Der Auftraggeber erhält einen Link per Email mit den unbearbeiteten Auswahlbildern (kleine Auflösung, mit Wasserzeichen) spätestens 14 Tage nach dem Shootingtermin. Die Veröffentlichung oder sonstige Nutzung dieser unbearbeiteten Bilder ist nicht gestattet; die Bilder dienen nur einer Vorauswahl durch den Auftraggeber. Der Auftraggeber teilt dem Fotografen in Textform mit, welche Bilder er in bearbeiteter Form erhalten möchte. Die Vorauswahl entfällt bei mehr als 5 Teilnehmern. In diesem Fall übernimmt der Fotograf die Auswahl der zu bearbeiteten Bilder. Die Anzahl der Bilder richtet sich nach dem vereinbarten Shootingpaket, Bestellungen darüber hinaus sind mit Mehrkosten verbunden. Die Abgabe von unbearbeiteten, digitalen Rohdaten (RAW) ist ausgeschlossen. Die Aufbewahrung der digitalen Bilddaten über den Zeitpunkt der Bereitstellung an den Auftraggeber hinaus ist nicht Teil des Auftrags. Die Aufbewahrung durch den Fotografen erfolgt demnach ohne Gewähr.
(7) Individuelle Abweichungen der Nutzungs- und Urheberrechte und Sonderkonditionen müssen in Textform vereinbart werden.
(8) Der Fotograf behält das Recht, im Kundenauftrag angefertigte Fotos auf denen keine Personen oder personenbezogenen Merkmale zu sehen sind, jederzeit und in jedweden Umfang auch für eigene Zwecke zu nutzen. Die Nutzung weiterer Bilder durch den Fotografen ist nur mit Zustimmung des Auftraggebers möglich.

§ 3 Vergütung / Bearbeitungszeit und Bereitstellung der Fotos
(1) Für die Herstellung der Fotos wird ein Honorar vereinbart. Das Honorar umfasst grundsätzlich auch das Honorar für die Einräumung der Nutzungsrechte, auch wenn dies ggfls. nicht gesondert ausgewiesen ist.
(2) Fällige Rechnungen, bzw. ausgewiesene Anzahlungen, sind innerhalb von 7 Tagen ohne Abzug zu zahlen. Bis zur vollständigen Bezahlung bleiben die Fotos, Alben, Kunstdrucke etc Eigentum des Fotografen und es findet keine Übertragung der Nutzungsrechte statt.
(3) Wird die für die Durchführung des Auftrages vorgesehene Zeit aus Gründen, die der Fotograf nicht zu vertreten hat, wesentlich überschritten, oder vom Auftraggeber gewünscht verlängert, so erhöht sich das Honorar des Fotografen, sofern ein Pauschalpreis auf Grundlage eines Zeitrahmens vereinbart war, entsprechend dem zeitlichen Mehraufwand. Ist ein Zeithonorar vereinbart, erhält der Fotograf auch für die Wartezeit den vereinbarten Stunden- oder Tagessatz, sofern nicht der Auftraggeber nachweist, dass dem Fotografen kein Schaden entstanden ist.
(4) Bei Buchung einer Hochzeitsreportage / Eventfotografie / Familienfeier ist eine Anzahlung notwendig, um den Termin zu reservieren. Der Restbetrag ist spätestens am Tag der Fotoaufnahmen fällig. Der Fotograf behält sich das Recht vor, auch bei Einzelshootings eine Anzahlung zu verlangen. Wenn die hier vereinbarte Leistung vom Auftraggeber weniger als 4 Wochen vor dem Termin storniert wird, ist eine Rückzahlung der Anzahlung nicht möglich. Gleichfalls ist dem Fotografen die Stornierung jederzeit möglich, wenn die Anzahlung nicht oder nicht fristgerecht geleistet wurde; Gegenansprüche des Auftraggebers sind in diesem Fall ausgeschlossen.
(5) Kann ein Einzelshooting (Basicshooting, Newbornshooting, Cake-Smash-Shooting) seitens des Auftragsgebers nicht wahrgenommen werden, ist er verpflichtet, den Auftragnehmer umgehend zu informieren. Erhält der Fotograf die Absage weniger als 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin, behält sich der Fotograf das Recht vor 30 Euro als Aufwandsentschädigung in Rechnung zu stellen. Ausnahmen hiervon sind ein Krankheitsfall oder Todesfall, die zu einer Absage des Einzelshootings oder der Feierlichkeiten führen. Eine Überprüfung/ Nachweis der Situation liegt im Ermessen des Fotografen. Ein neuer Termin kann vereinbart werden, die Anzahlung ist jedoch nicht erstattungsfähig.
(6) Die Bereitstellung der Fotos, insbesondere bei Hochzeitsreportagen bzw. sonstigen mehrstündigen Reportagen beträgt in der Regel 3-8 Wochen. Dieser Zeitraum kann sich auf bis zu 12 Wochen erhöhen. Sollte der Auftraggeber eine schnellere Bereitstellung wünschen, ist hierzu eine vorherige ausdrückliche Vereinbarung im Rahmen der Auftragserteilung erforderlich.
(7) Auf die Sonderregelungen in § 5 wird hingewiesen.

§ 4 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
(1) Sofern für die Durchführung des Auftrages die Einholung einer (Fotografie- oder Film-) Genehmigung erforderlich ist, obliegt die Einholung der Erklärung dem Auftraggeber.
(2) Der Auftraggeber wird ebenfalls dafür Sorge tragen, dass etwaige andere anwesende Personen Ihre Zustimmung dazu geben, fotografiert zu werden. Geben individuelle Personen keine diesbezügliche Einwilligung ab, wird der Auftraggeber den Fotografen hierauf hinweisen.
(3) Der Auftraggeber trägt die Gefahr für etwaige weitere Personen, die nach seinem Willen bei dem Shooting anwesend sind. Schäden, die am Equipment des Fotografen durch diese Personen eintreten, wird der Auftraggeber ersetzen; der Fotograf tritt sodann seine Erstattungsansprüche an den Auftraggeber ab.
(4) Es obliegt dem Auftraggeber dafür Sorge zu tragen, dass gerade bei Hochzeitsreportagen, Eventfotografie und Familienfeiern die anwesenden Gäste des Auftragsgebers oder sonstige, dem Auftraggeber zuzurechnenden Personen (bspw. Videofotografen), die Fotoaufnahmen von Melle-Fotografie nicht durch den Einsatz eigener Blitzlichtgeräten oder durch sonstige Handlungen stören. Soweit Blitzlichtgeräte parallel eingesetzt werden, besteht die Gefahr, dass die Fotoaufnahmen von Melle-Fotografie gerade in den wichtigen Momenten der genannten Events auf Grund von Überbelichtung oder sonstigen störenden Effekten nicht gelingen.

§ 5 Besonderheiten bei Hochzeitsreportagen / Eventfotografie / Familienfeiern:
(1) Melle-Fotografie wird der einzige professionelle Fotograf sein, der an dem Hochzeitstag engagiert wird, und soll Priorität haben, bezüglich der Positionierung von Kameras und Ausrüstung, vor allen anderen Privatpersonen oder Fotografen bzw. Videografen, die möglicherweise in Verbindung mit der Hochzeit engagiert werden.
(2) Der Auftraggeber erhält ausschließlich bearbeitetes Bildmaterial hochauflösend im Format JPG. Die Menge liegt im Ermessen des Fotografen und der Anwesenheitsdauer am Tag der Hochzeit (2-stündige Reportage: ca. 120 Fotos, bis 10-stündige Reportage: ca. 400 Fotos). Die Auswahl trifft der Fotograf. Die Abgabe von unbearbeiteten, digitalen Rohdaten (RAW) ist ausgeschlossen. Die Aufbewahrung der digitalen Bilddaten ist nicht Teil des Auftrags. Die Aufbewahrung erfolgt demnach ohne Gewähr.
(3) Eine etwaig angeforderte Anzahlung ist bei Buchung innerhalb von 7 Tagen zu errichten. Wird diese Anzahlung nicht fristgerecht getätigt, erlischt das Recht auf verbindliche Reservierung. Der Restbetrag ist spätestens am Tag der Hochzeit / Feierlichkeit fällig.
(4) Sollte die Auftragserteilung für die Ausführung der Dienstleistung vom Auftraggeber innerhalb 7 Tagen nach Unterzeichnung widerrufen werden, so wird generell eine Aufwandsentschädigung von 150,00 Euro (Beratung, Telefongebühren, Erstellung Verträge, etc.) fällig. Tritt der Kunde nach diesen 7 Tagen bis zum gebuchten Termin zurück, ist eine Erstattung der angeforderten Anzahlung nicht möglich.
(6) Kann die Hochzeit seitens des Brautpaares aufgrund höherer Gewalt (Krankheit des Brautpaares, Unfall, Todesfall in der Familie ) kurzfristig nicht durchgeführt werden, verzichtet der Fotograf auf die vereinbarten Gesamtkosten. Eine Überprüfung / Nachweis der Situation liegt im Ermessen des Fotografen. Ein neuer Termin kann vereinbart werden, ist jedoch je nach Auftragslage des Fotografen seinerseits nicht verpflichtend. Die geleistete Anzahlung ist in diesem Fall nicht erstattungsfähig.
(7) Ist das Fotografieren seitens der Trauungsstätte (Standesamt, Kirche,...) während der Trauung nicht erwünscht / gestattet, so trägt die Fotografin keine Verantwortung für fehlende Fotoaufnahmen während der Zeremonie. Es liegt in der Verantwortung des Brautpaares sich diesbezüglich rechtzeitig zu informieren.
(8) Die gebuchte Zeit beinhaltet auch Fahrtzeiten zwischen Hotel / Friseur – Kirche / Standesamt – Shootinglocation und den Ort der Feier.

§ 6 Haftung/ Gefahrübergang / Gewährleistung
(1) Für Schäden, gleich welcher Art, anlässlich der Vertragserfüllung haftet der Fotograf für sich und seine Erfüllungsgehilfen nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Die Haftung ist im Falle leichter Fahrlässigkeit summenmäßig beschränkt auf die Höhe des vorhersehbaren Schadens mit dessen Entstehung typischerweise gerechnet werden muss (die geleistete Anzahlung bzw. Rechnungssumme). Die Haftungsausschlüsse gelten nicht für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie aus der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, die er oder seine Erfüllungsgehilfen durch schuldhafte Pflichtverletzungen herbeigeführt haben.
(2) Für Schäden oder Verlust an/von Negativen oder digitalen Bilddaten haftet der Fotograf nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.
(3) Für Schäden, Mängel oder Verlust die durch Subunternehmer oder Lieferanten, welche Ihre Leistungen auf eigene Rechnung erstellen, herbeigeführt werden, ist eine Haftung des Fotografen ausgeschlossen.
(4) Liefertermine für Fotos sind nur dann verbindlich, wenn sie ausdrücklich von dem Fotografen bestätigt worden sind. Der Fotograf haftet für Fristüberschreitung nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.
(5) Gefahr und Kosten des Transports von Datenträgern, Dateien und Daten online und offline liegen beim Auftraggeber bzw. beim Lieferanten. Die Art und Weise der Übermittlung kann der Fotograf bestimmen.
(6) Sollte jedoch auf Grund von Umständen, die der Fotograf nicht zu vertreten hat der Fotograf oder der von ihm beauftragte Fotograf zu spät eintreffen, so reduziert sich die vereinbarte Vergütung anteilig im Verhältnis zum tatsächlich gebuchten Zeitraum. Ein weitergehender Schadenersatz ist ausgeschlossen. Eine Verspätung, die 1/3 der geplanten Einsatzzeit überschreitet (sog. erhebliche Verspätung), gilt jedoch als Nicht-Durchführung und bestimmt sich damit nach dem nachfolgenden Absatz (7); es sei denn der Auftraggeber akzeptiert die angemessene Herabsetzung der Vergütung als Kompensation. Eine Herabsatzung der Vergütung ist im Falle einer Verspätung auch dann ausgeschlossen, wenn die Verspätung aufgeholt wird, indem der Fotograf die verspätete Zeit am Ende der geplanten Einsatzzeit nachholt.
(7) Sollte es kurzfristig und ohne Verschulden des Fotografen (z.B. wegen Unfall, Krankheit oder höherer Gewalt) zum Ausfall des geplanten Fotografen kommen, so besteht ein Wahlrecht des Auftraggebers: Ist dem Auftraggeber objektiv eine Terminsverschiebung zumutbar, einigen sich die Parteien auf einen neuen Termin, wobei dem Auftraggeber keine Mehrkosten über den ursprünglich vereinbarten Auftrag hinaus entstehen. Ist eine Terminsverschiebung jedoch nicht möglich, so darf Melle-Fotografie einen qualifizierten, gleichwertigen Fotografen einsetzen, so dass der Auftraggeber nicht ohne Fotograf (z.B. am Tag seiner Hochzeit) bleibt und um die hier vereinbarten Pflichten zum Fotografieren zu erfüllen. Alternativ ist der Auftraggeber befugt, einen Ersatzfotografen zu engagieren, wobei der Fotograf die etwaigen Mehrkosten im angemessenen Umfang übernimmt. Lehnt der Auftraggeber die genannten Varianten ab, wird der Fotograf von seiner Leistung frei und erstattet dem Auftraggeber sämtliche bereits angezahlten Beträge. Gleiches gilt für den Fall, dass der Auftraggeber den mitarbeitenden Fotografen nicht akzeptiert: der Auftraggeber kann die Vereinbarung beenden und erhält die volle Anzahlung zurück. Ein weitergehender Schadenersatz ist in Übereinstimmung mit den Regelungen dieser AGB ausgeschlossen. Der Haftungsausschluss gilt auch dann, wenn trotz Durchführung der dem Fotografen zumutbaren Anstrengungen ein Ersatzfotograf kurzfristig nicht zu finden ist.
(8) Beanstandungen gleich welcher Art müssen innerhalb von 7 Tagen nach Ablieferung der Bilder beim Fotografen eingegangen sein. Nach Ablauf der Frist gelten die Bilder als vertragsgemäß und mangelfrei angenommen. Spätere Beanstandungen werden nur dann akzeptiert, wenn der Auftraggeber nachweist, dass eine frühere Überprüfung in Ansehung des Mangels nicht möglich war.
(9) Die Gewährleistung bestimmt sich im Übrigen nach den gesetzlichen Bestimmungen.
(10) Der Auftraggeber trägt das Risiko für von ihm bereitgestellte Requisiten oder sonstige an der Location vorhandene und nicht durch Verschulden des Fotografen beschädigte oder abhanden gekommene Gegenstände.
(11) Der Auftraggeber trägt das Risiko, dass Fotografien von Melle-Fotografie auf Grund der Nichtbeachtung der in § 4 Absatz 4 dargelegten Mitwirkungspflichten nicht gelingen.

§ 7 Datenschutz
Der Auftraggeber erklärt sich einverstanden, dass seine zum Geschäftsverkehr erforderlichen, personenbezogenen Daten gespeichert werden. Der Fotograf verpflichtet sich, alle ihm im Rahmen des Auftrages bekannt gewordenen Informationen vertraulich zu behandeln.

§ 8 Schlussbestimmungen/ Salvatorische Klausel
(1) Das Vertragsverhältnis einschließlich der Geschäftsbedingungen wird ausschließlich nach deutschem Recht – mit Ausnahme des Einheitlichen UN-Kaufrechts, CISG – beurteilt, auch wenn der Kunde seinen Sitz im Ausland hat oder wenn es sich um ein Exportgeschäft handelt. Gegenüber Verbrauchern bleiben jedoch die national zwingenden Vorschriften ihres Sitzlandes auch trotz der deutschen Rechtswahl anwendbar.
(2) Nebenabreden zum Vertrag bestehen nicht und bedürfen, soweit nachträglich gewollt, zu ihrer Wirksamkeit der Textform.
(3) Sollten einzelne Bestimmungen der Parteivereinbarungen ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, wird die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hierdurch nicht berührt. Die Parteien verpflichten sich für diesen Fall, die ungültige Bestimmung durch eine wirksame Bestimmung zu ersetzen, die im Rahmen des geltenden Rechts dem wirtschaftlichen Zweck der ungültigen Bestimmung möglichst nahekommt. Entsprechendes gilt für etwaige Lücken der Vereinbarungen.
(4) Für den Fall das der Auftraggeber keinen Gerichtsstand in der Bundesrepublik Deutschland hat oder seinen Sitz oder gewöhnlichen Aufenthalt nach Vertragsabschluss ins Ausland verlegt, wird der Wohnsitz des Fotografen als Gerichtstand vereinbart.

Stand: 02.08.2017 Melle-Fotografie